Unterwegs wurde beobachtet, kombiniert und diskutiert. Welche Aussage stimmt? Wer verschweigt etwas? Welches Detail ist wichtig und welches bloss eine falsche Fährte? Und wie hängen Ereignisse zusammen, die sich zu ganz unterschiedlichen Zeiten abgespielt haben?
Wir wussten natürlich, dass wir an diesem Tag nicht irgendwelche Ermittler auf den Fall losliessen. Mit unseren Fan-Members waren einige absolute Krimi-Cracks unterwegs. Menschen also, die in den vergangenen Jahren schon so manche unserer Leichen gesehen und so manchen unserer Täter entlarvt haben.
Dass am Ende die meisten den Fall einwandfrei lösen konnten, überraschte deshalb nicht wirklich.
Das gemeinsame Urteil freute uns trotzdem: «Mord im Kanal» gehört eher zu unseren leichteren Krimi-Trails, bietet aber eine verzwickte Geschichte, die sich über verschiedene Zeitebenen entfaltet und genügend Verwirrung stiftet, dass die Lösung eben doch nicht sofort auf der Hand liegt. Genau so soll es sein. Schliesslich wollen wir unsere Hoby-Detektive fordern und nicht dafür sorgen, dass sie nach der dritten Station verzweifelt die Kriminalpolizei anrufen.
Vom Mordfall direkt zum Apéro
Spätestens um 16 Uhr sollten dann aber auch die hartnäckigsten Ermittler ihre Arbeit einstellen. Denn nun wartete der mindestens ebenso wichtige zweite Teil unseres Saisonstarts.
Wir trafen uns alle auf der grandiosen Seeterrasse des Restaurants Bad am See in Schmerikon. Direkt am Wasser, bei herrlichem Spätsommerwetter und mit einem fulminanten Apéro Riche vor uns, wurde nun endlich ganz offiziell auf die neue Spielzeit angestossen.
Und schnell vermischten sich Fans, Schauspielerinnen und Schauspieler und das krimi.ch-Team zu einer grossen Runde.
Natürlich wurde über den eben gelösten Mordfall diskutiert. Aber nicht nur. Unsere Schauspielerinnen erzählten aus dem Nähkästchen und berichteten von den laufenden Proben für die neuen DinnerKrimis. Anderswo wurden bereits Kalender gezückt, weil sich einige Fan-Members für einen gemeinsamen Besuch eines WeekendKrimis verabredeten. Es wurden Empfehlungen für Hotels und Restaurants ausgetauscht, die sich besonders gut mit einem nächsten DinnerKrimi-Besuch verbinden lassen. Erinnerungen an vergangene Veranstaltungen wurden hervorgeholt, neue Pläne geschmiedet und natürlich wurde auch über die kommende Jubiläumssaison gesprochen. Und getrunken wurde sowieso genug.
Genau diese Mischung macht unseren Saisonstart jedes Jahr so besonders. Es gibt kein grosses Programm, keine Bühne und keine Trennung zwischen «uns» und «dem Publikum». Man sitzt zusammen, plaudert, lacht, lernt sich kennen und erfährt ganz nebenbei Dinge aus dem Krimi-Alltag, die normalerweise nicht im Newsletter oder auf der Website stehen. Kurz gesagt: Man schaut ein bisschen hinter die Kulissen von krimi.ch.