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Mit Sonne & Mord in die 20. Spielzeit

Saisonstart-Anlass 2026
KT
Wenn sich der krimi.ch Fanclub zum jährlichen Anstossen trifft.

01. Oktober 2026

von Peter Denlo

Von wegen Herbst: Bei strahlendem Spätsommerwetter läuteten wir am 20. September am Walensee ganz offiziell unsere neue Spielzeit ein. Gemeinsam mit Schauspielerinnen und Schauspielern, unserem Team und den Members des «Clubs der hungrigen Ermittler» wurde ermittelt, gefeiert und angestossen. Und diesmal gab es einen ganz besonderen Grund dazu: Unsere 20. Spielzeit beginnt!

Jedes Jahr im September laden wir unsere Schauspielerinnen und Schauspieler, Regisseurinnen und Regisseure, Abendspielleiter und weitere Menschen aus unserem Krimi-Kosmos zusammen mit den Members unseres Fanclubs zu einem gemeinsamen Tag ein. Denn bevor wieder gemordet, ermittelt, verdächtigt, verhaftet und natürlich ausgiebig gegessen wird, wollen wir gemeinsam auf die neue Spielzeit anstossen.

Und diesmal gab es einen ganz besonderen Grund, die Gläser etwas höher zu heben: Wir starten in unsere 20. Spielzeit! Ja, tatsächlich. 2027 wird krimi.ch zwanzig Jahre alt. Zwanzig Jahre voller Leichen, Verdächtiger, falscher Fährten, mehr oder weniger fähiger Ermittler und ziemlich vieler Menüs. Das grosse Jubiläum wird im kommenden Jahr natürlich noch ausgiebiger gefeiert. Aber wer uns kennt, weiss: Einen guten Grund zum Anstossen lassen wir bestimmt nicht ein Jahr lang ungenutzt herumliegen. Also wurde bereits am Saisonstart auf die 20. Spielzeit angestossen.

Unsere hungrigsten Ermittler

Natürlich durften dabei auch jene nicht fehlen, die uns seit Jahren besonders treu begleiten: die Mitglieder unseres Fanclubs, des «Clubs der hungrigen Ermittler».

Den Club gibt es mittlerweile seit zwölf Jahren. Seither laden wir unsere Fan-Members und VIPs mehrmals im Jahr zu ganz unterschiedlichen Anlässen ein. Dabei geht es vor allem um eines: gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen. Und darum, unseren Fans ab und zu Türen zu öffnen, die sonst vielleicht verschlossen bleiben.

So haben wir zusammen bereits Hotels besichtigt, einen Blick in den Gotthard-Basistunnel geworfen, sind gemeinsam Schiff gefahren oder haben zu Generalproben mit anschliessendem Apéro eingeladen. Im Dezember treffen wir uns traditionell zum Glühwein, wobei aus dem ursprünglich unschuldigen Glühweintrinken inzwischen ein ausgewachsener Fondue-Abend geworden ist. Man muss Traditionen schliesslich pflegen. Und wenn dabei Käse im Spiel ist, umso besser.

Vor allem aber ist der Club eine Gelegenheit, sich persönlich kennenzulernen. Viele unserer Fan-Members besuchen seit Jahren DinnerKrimis und WeekendKrimis, kennen unsere Schauspielerinnen und Schauspieler, haben Lieblingsstücke, Lieblingsrollen und nicht selten bereits eine erstaunliche Anzahl unserer Mordfälle gelöst. Aus Gästen werden Bekannte, aus Bekannten gar Freunde und spätestens wenn beim Apéro darüber diskutiert wird, wer bei welchem WeekendKrimi wo am Tisch sass und wer damals den Täter schon am Samstagmorgen durchschaut hatte, weiss man: Hier sind Profis am Werk.

Versuchskaninchen dringend gesucht

Und weil unsere hungrigen Ermittler inzwischen so einiges an Erfahrung mitbringen, eignen sie sich hervorragend für eine weitere Aufgabe: Sie dürfen neue Krimi-Projekte testen.

Vor einem Jahr schickten wir unsere Mitglieder beim Saisonstart durch Zürichs Chreis Cheib, wo sie unseren damals neuen Krimi-Trail-Live «Tatort Langstrasse» unter die Lupe nahmen. Nach getaner Ermittlungsarbeit wurden wir gemeinsam in einem taiwanesischen Restaurant verwöhnt und konnten beim Essen gleich hören, was funktioniert hatte, wo noch Fragen offen waren und welche Spuren unsere erfahrenen Hobby-Detektive besonders beschäftigt hatten.

Dieses Jahr stand nun die nächste Premiere an. Zum Saisonstart luden wir alle ein, unseren nigelnagelneuen Krimi-Trail «Mord im Kanal» zu testen. Und dafür mussten unsere Ermittler erst einmal an den Walensee.

Leiche gut, alles gut

Ab 10 Uhr trudelten am 20. September die ersten Hobby-Detektive in Unterterzen ein. Ausgangspunkt war das Hotel Marina, wo alle ihren Krimi-Guide fassten und damit alles erhielten, was sie brauchten, um sich auf die Suche nach Täter, Motiv und Wahrheit zu machen.
Dann ging es los. Einige zu zweit, andere in kleinen Grüppchen und natürlich immer mit dem Smartphone in der Hand.

Denn «Mord im Kanal» ist kein gemütlicher Krimi für den Sessel. Der Fall führt seine Ermittler über zwölf Stationen quer durch die Region. Immer wieder gilt es, neue Indizien zu entdecken und Zeugenaussagen zu studieren. Zahlreiche Videos auf dem Smartphone bringen nach und nach Licht ins Dunkel.

Die Spur beginnt am Walensee, führt weiter nach Ziegelbrücke und an den Linthkanal und endet schliesslich in Schmerikon am Zürichsee. Damit wird aus der Mörderjagd gleichzeitig ein kleiner Ausflug durch eine wunderschöne Gegend. Und an diesem 20. September spielte auch Petrus perfekt mit: strahlender Sonnenschein statt Ermittlungen im Regenmantel.

Unterwegs wurde beobachtet, kombiniert und diskutiert. Welche Aussage stimmt? Wer verschweigt etwas? Welches Detail ist wichtig und welches bloss eine falsche Fährte? Und wie hängen Ereignisse zusammen, die sich zu ganz unterschiedlichen Zeiten abgespielt haben?

Wir wussten natürlich, dass wir an diesem Tag nicht irgendwelche Ermittler auf den Fall losliessen. Mit unseren Fan-Members waren einige absolute Krimi-Cracks unterwegs. Menschen also, die in den vergangenen Jahren schon so manche unserer Leichen gesehen und so manchen unserer Täter entlarvt haben.

Dass am Ende die meisten den Fall einwandfrei lösen konnten, überraschte deshalb nicht wirklich.
Das gemeinsame Urteil freute uns trotzdem: «Mord im Kanal» gehört eher zu unseren leichteren Krimi-Trails, bietet aber eine verzwickte Geschichte, die sich über verschiedene Zeitebenen entfaltet und genügend Verwirrung stiftet, dass die Lösung eben doch nicht sofort auf der Hand liegt. Genau so soll es sein. Schliesslich wollen wir unsere Hoby-Detektive fordern und nicht dafür sorgen, dass sie nach der dritten Station verzweifelt die Kriminalpolizei anrufen.

Vom Mordfall direkt zum Apéro

Spätestens um 16 Uhr sollten dann aber auch die hartnäckigsten Ermittler ihre Arbeit einstellen. Denn nun wartete der mindestens ebenso wichtige zweite Teil unseres Saisonstarts.

Wir trafen uns alle auf der grandiosen Seeterrasse des Restaurants Bad am See in Schmerikon. Direkt am Wasser, bei herrlichem Spätsommerwetter und mit einem fulminanten Apéro Riche vor uns, wurde nun endlich ganz offiziell auf die neue Spielzeit angestossen.

Und schnell vermischten sich Fans, Schauspielerinnen und Schauspieler und das krimi.ch-Team zu einer grossen Runde.

Natürlich wurde über den eben gelösten Mordfall diskutiert. Aber nicht nur. Unsere Schauspielerinnen erzählten aus dem Nähkästchen und berichteten von den laufenden Proben für die neuen DinnerKrimis. Anderswo wurden bereits Kalender gezückt, weil sich einige Fan-Members für einen gemeinsamen Besuch eines WeekendKrimis verabredeten. Es wurden Empfehlungen für Hotels und Restaurants ausgetauscht, die sich besonders gut mit einem nächsten DinnerKrimi-Besuch verbinden lassen. Erinnerungen an vergangene Veranstaltungen wurden hervorgeholt, neue Pläne geschmiedet und natürlich wurde auch über die kommende Jubiläumssaison gesprochen. Und getrunken wurde sowieso genug.

Genau diese Mischung macht unseren Saisonstart jedes Jahr so besonders. Es gibt kein grosses Programm, keine Bühne und keine Trennung zwischen «uns» und «dem Publikum». Man sitzt zusammen, plaudert, lacht, lernt sich kennen und erfährt ganz nebenbei Dinge aus dem Krimi-Alltag, die normalerweise nicht im Newsletter oder auf der Website stehen. Kurz gesagt: Man schaut ein bisschen hinter die Kulissen von krimi.ch.

Wer nach dem Apéro noch Hunger hat…

Irgendwann neigt sich auch der schönste Apéro dem Ende entgegen. Theoretisch jedenfalls.
Denn für einen Teil unserer Gruppe war um 18 Uhr noch lange nicht Schluss. Wer noch Lust und erstaunlicherweise auch noch ein wenig Hunger hatte, zog weiter ins Pier 8716.

Dort wurden die Ermittlungen endgültig eingestellt und stattdessen Speisekarten studiert. Einige bestellten sich noch eine Pizza, andere machten sich über die Dessertkarte her. Und so sassen wir schliesslich direkt am See, während die Sonne langsam unterging, der Himmel sich rot färbte und aus dem Saisonstart-Anlass ein wunderbar lauschiger Spätsommerabend wurde.

Eigentlich hätten wir uns für den Start in unsere zwanzigste Spielzeit kaum einen schöneren Tag wünschen können.

Ein neuer Krimi-Trail war getestet und für gut befunden. Die Schauspielerinnen und Schauspieler stecken mitten in den Proben. Die ersten Verabredungen für kommende Krimi-Wochenenden sind getroffen. Die Fans wissen bereits, welche DinnerKrimis sie als Nächstes besuchen wollen. Und wir haben gemeinsam auf das angestossen, was vor uns liegt.

Die 20. Spielzeit kann beginnen!

Und wer sich beim Lesen nun denkt, dass er beim nächsten Mal eigentlich auch gerne mitermitteln, mitfeiern, hinter die Kulissen schauen und beim Glühweinabend möglicherweise versehentlich in einem Fondue landen möchte: Genau dafür gibt es unseren «Club der hungrigen Ermittler».

Denn Fan von krimi.ch zu sein, bedeutet bei uns nicht nur, im Publikum zu sitzen. Unsere VIPs gehören zur Familie. Sie testen neue Ideen, treffen unsere Schauspielerinnen und Schauspieler, entdecken mit uns neue Orte und sind bei besonderen Anlässen dabei.

Und eines können wir nach zwölf Jahren Fanclub mit Sicherheit sagen: Hungrig ist bei unseren Ermittlern bisher noch niemand nach Hause gegangen…

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Bitte melde Dich bei uns im Büro unter der Telefonnummer 044 241 71 32 oder unter info@krimi.ch. Wir freuen uns, Dich kennenzulernen!

Peter Denlo
& das krimi.ch Team

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