Bei krimi.ch bedeutet Sommerpause: einmal durchatmen, Energie tanken und neue Ideen sammeln, bevor im Herbst wieder gemordet wird. Doch ein Thema beherrschte diesen Sommer wohl bei fast allen: die Hitze! Also suchte unsere krimi.ch-Familie Abkühlung in Seen und Flüssen, auf Bergen, in Tonstudios oder gleich an der spanischen Atlantikküste. Ganz untätig waren unsere Schauspielerinnen und Schauspieler natürlich trotzdem nicht. Es wurde gedreht, gespielt, gesungen, geritten, gereist – und sogar ein Tritt ins Gesicht kassiert. Ein Streifzug durch unseren Sommer.
Germaine Heri – zwischen Horror und Prinzessinnenschloss
Germaine durfte diesen Sommer für einen Horror-Actionfilm vor der Kamera stehen und eine Soldatin spielen. Einige Drehtage führten sie auf einen Pferdehof – und obwohl sie sich bisher nie als «Pferdemädchen» bezeichnet hätte, schlichen sich die Vierbeiner ziemlich schnell in ihr Herz. Weniger zärtlich ging es am letzten Drehtag zu: Bei einer Kampfszene traf sie ihr Spielpartner versehentlich mit einem Fusskick mitten ins Gesicht. Zum Glück ging alles glimpflich aus – Germaine ist eben hart im Nehmen. Als Kontrastprogramm war sie daneben auf zahlreichen Kindergeburtstagen als liebe, niedliche Prinzessin unterwegs. Von der Soldatin zur Prinzessin und zurück: Ab Oktober ist Germaine im nigelnagelneuen DinnerKrimi Pizza, Pasta, Mord zu sehen.
Pauli Schmidig – von Mallorca übers open-air nach bella italia
Pauli genoss seine Sommerpause auf Open-Air-Festivals und gleich zwei Reisen. Mit Sohnemann Pauli Jr. ging es für eine Woche nach Mallorca: Sonne, Strand und ein kühles Bier für Papa – so lässt sich die Hitze aushalten. Danach zog es ihn mit seiner Liebsten Lea für einige historisch-romantische Tage in die ewige Stadt. Rom begeisterte Pauli von der ersten Minute an: Vatikan, Kolosseum, Forum Romanum und natürlich reichlich Pizza und Pasta. Eine bessere Vorbereitung für die kommende Spielzeit hätte er sich kaum aussuchen können, denn schon bald steht Pauli wieder für uns auf der Bühne – passenderweise im neuen DinnerKrimi Pizza, Pasta, Mord. Bis dahin ist Pauli jedoch auch noch beim Grillzangen Killer zu erleben.
Simone Appel – Rapunzel lässt ihr Haar herunter
Simone verbrachte einen wahrhaft märchenhaften Sommer auf der sagenumwobenen Trendelburg. Für vier besondere Abende im Mai, Juni, Juli und August entwickelte sie ihr eigenes «Rapunzeldinner» und war dabei Autorin, Gastgeberin, Erzählerin und Solokünstlerin in Personalunion. Sie erzählte das bekannte Märchen neu, gab Nebenfiguren eine Stimme und verband die Geschichte mit Musical- und Filmmelodien, Schlager, Witz, Selbstironie und viel Herz. Für Simone war die Produktion ein echtes Herzensprojekt, das mit jedem Abend weiterwuchs. Die Deutsche Post ehrt in diesem Jahr die Grimm'schen Märchenfiguren auf bunten Briefmarken. Und wessen Anlitz strahlt nun wohl als Rapunzel vom gestempelten Brief? Natürlich unsere Simone! Inzwischen hat sie den langen Zopf jedoch gegen ein scharfes Steakmesser ausgetauscht und momentan beim Grillzangen Killer unterwegs, bevor sie ab Oktober in Pizza, Pasta, Mord zu sehen sein wird.
Erich Hollenstein – ein Berliner Sommer mit nachdenklichen Momenten
Erich lebt während der spielfreien Zeit in Berlin und erlebte dort einen Sommer, der neben schönen auch sehr nachdenkliche Momente bereithielt. Den Berliner CSD verliess er nur kurze Zeit vor dem Anschlag vom 25. Juli, bei dem ein Mensch ums Leben kam und zahlreiche weitere verletzt wurden. Das Geschehene und die vielen Begegnungen und Gespräche danach beschäftigten ihn sehr. Da bot ein Städtetrip nach Prag die willkommene Abwechslung – nur war es dort auch nicht kühler als in Berlin. Erleichterung brachten die kühlen U-Bahn-Stationen und die Prager Feuerwehr, die die Menschen in der Altstadt kurzerhand mit Wasser erfrischte. Inzwischen ist Erich zurück in der Schweiz, spielt wieder im Grillzangen Killer und wechselt ab Oktober mit voller italianità zu Pizza, Pasta, Mord.
Ana Xandry – selbst den Kühen war es zu heiss
Ana verbrachte einige Wochen im Tessin und versuchte, der grossen Sommerhitze wenigstens zeitweise in die Berge zu entkommen. Also ging es hinauf auf den Monte Tamaro – in der Hoffnung auf ein paar kühlere Grade. Doch viel gebracht hat die Flucht in die Höhe nicht. Selbst den Kühen war es offenbar zu warm: Sie standen kurzerhand im Wasser und kühlten sich die Hufe. Ana ist inzwischen wieder zurück auf der Bühne und noch bis Ende September im DinnerKrimi Grillzangen Killer zu erleben.
Roland Duppenthaler – Aare, Achterbahn und Annie
Roland war diesen Sommer zum ersten Mal in seinem Leben im Europa-Park und unternahm auch sonst einige Ausflüge in der Schweiz und im nahen Ausland. Die wichtigste Sommerbeschäftigung eines Berners durfte natürlich trotzdem nicht fehlen: Fast täglich sprang er in die Aare – bei diesen Temperaturen eine höchst willkommene Abkühlung. Von einer echten Sommerpause konnte bei Roland allerdings kaum die Rede sein. Nach seinem letzten WeekendKrimi-Einsatz im Juni drehte Roland mit uns den neuen Krimi Trail Mord im Kanal (immerhin teilweise auf und im kühlen Wasser) und wechselte danach direkt zu den Proben des Musicals «Annie» im Kleintheater Luzern. Dort standen mit Corinne Decurtins und Marius Sverrisson gleich zwei weitere krimi.ch-Gesichter auf der Bühne: Familientreffen in Luzern! Roland hat mir kürzlich geschrieben, er vermisst das Morden in gepflegten Hotels. Lange muss er nicht mehr warten: Im Oktober legt er beim WeekendKrimi Der Absturz wieder los.
Yael de Vries – Abkühlung mit Adrenalinkick
Yael hatte einen grossen Vorteil: Bodensee und Untersee liegen praktisch vor ihrer Haustür. Wann immer möglich, suchte sie deshalb die Abkühlung am Wasser oder machte es sich am Rheinufer in Stein am Rhein gemütlich. Lesen, die Seele baumeln lassen und Energie für die neue Spielzeit tanken – wobei Yael als Energiebündel natürlich nicht nur stillsitzen kann. Mit ihrer Familie besuchte sie deshalb einen Actionpark im Allgäu und baumelte dort an Seilen zwischen den Baumwipfeln. Ein bisschen Adrenalin muss schliesslich sein. Ab Oktober kann Yael diese Energie wieder bei unserem WeekendKrimi Der Absturz ausleben.
Manuela Hollenweger – Westernfeeling in der Sierra Nevada
Wer sich an Manuelas letzten Sommer erinnert, weiss: Damals durchquerte sie Sizilien auf dem Pferderücken. Offenbar hat das Spuren hinterlassen, denn auch dieses Jahr ging es wieder hoch zu Ross in die Ferien. Diesmal zog es sie in die spanische Sierra Nevada, die sie auf dem Rücken der Pferde durchquerte – ein bisschen wie im Westernfilm, nur ohne Saloon und Revolverduell. Danach folgte ein spannender Perspektivenwechsel: Bei einem Dokumentarfilm arbeitete Manuela als Aufnahmeleiterin und stand damit zur Abwechslung einmal hinter statt vor der Kamera. Bald wechselt sie wieder auf die andere Seite: Im neuen DinnerKrimi Pizza, Pasta, Mord ist Manuela wieder live zu erleben.
Mauro Galati – der geheime See
Mauro verbrachte seinen Sommer in der Schweiz und fand sein persönliches Ferienparadies am Ufer eines Sees. Welcher See? Das verrät er nicht. Schliesslich möchte er nicht schuld daran sein, wenn nach diesem Artikel plötzlich krimi.ch-Fans in Scharen anreisen und der Massentourismus sein gemütliches Idyll zerstört. Nur so viel sei verraten: Es war wunderbar. Die Ruhe ist allerdings bald vorbei, denn Mauro beginnt in Kürze mit den Proben zu Pizza, Pasta, Mord und wird Herbst und Winter als Mafioso unterwegs sein. Mauro als Mafioso? Wer bei uns fürs Casting verantwortlich ist, hat sich dabei bestimmt etwas gedacht …
Susanne von Fioreschy-Weinfeld – vom Tonstudio ins Mittelalter
Susi verbrachte einen grossen Teil des Sommers dort, wo die Hitze draussen bleiben musste: im angenehm kühlen Tonstudio. Als Hörbuchregisseurin arbeitete sie an Büchern von Emmanuel Carrère – Sommerfrische für die Ohren sozusagen. Ende Juli ging es dann doch noch in die Ferien, allerdings nicht unbedingt in die Gegenwart. Beim grossen Drachenfest in Deutschland tauchte Susi tief ins Mittelalter und ins Role Play ein. Einmal Schauspielerin, immer Schauspielerin – selbst in den Ferien. Ab Herbst tauscht sie Mittelalter und Hörbuchstudio gegen italienische Familienbande und ist im DinnerKrimi Pizza, Pasta, Mord zu sehen.
Marius Sverrisson – keine Pause für Rooster Hannigan
Marius verbrachte den Sommer vor allem dort, wo sich Schauspieler besonders wohlfühlen: auf der Bühne. Im Musical «Annie» verkörperte er im Kleintheater Luzern Rooster Hannigan. Und ganz ohne krimi.ch ging es auch dort nicht: Mit Corinne Decurtins und Roland Duppenthaler standen gleich zwei weitere Mitglieder unserer Theaterfamilie in derselben Produktion auf der Bühne. Ein kleines krimi.ch-Familientreffen mitten in Luzern also. Viel Zeit zum Ausruhen bleibt Marius auch danach nicht, denn schon bald beginnen die nächsten Morde: Auch er gehört zum Ensemble des nächsten DinnerKrimis Pizza, Pasta, Mord.
Ulrike Cziesla – Pool, Kakteen und ein Hund in der Dusche
Ulrike fand diesen Sommer die perfekte Mischung aus Arbeit und Entspannung. Immer wieder stand sie für die Schweizerische Blindenbibliothek im Tonstudio und las Bücher ein. Zu Hause freute sie sich derweil, dass ihr alter Pool im Garten noch immer keinen Riss hat und für herrliche Abkühlung direkt auf der Terrasse sorgte. Dazu blühten die Kakteen – fast wie Ferien in Mexiko. Einen kleinen Tapetenwechsel gab es trotzdem: Mit Ehemann Heiner und Hund Pirlo besuchte sie unser Partnerhotel Feldbach in Steckborn und genoss es zur Abwechslung einmal ganz privat. Nur Pirlo litt unter der Hitze und entdeckte schnell den kühlsten Platz im Hotelzimmer: die Dusche. Bis es mit Morden weitergeht, hat Ulrike noch bis Oktober Zeit, denn dann ist sie wieder im WeekendKrimi Der Absturz zu erleben.
Christian Arroyo & Peter Denlo – Büro mit Tapas und Siesta
Wir beide nutzten die Spielpause diesmal gründlich aus – zumindest geografisch. Denn während auf den Bühnen Sommerpause herrscht, läuft das krimi.ch-Büro natürlich weiter. Also packten wir Computer und Arbeitsutensilien ins Auto, fuhren rund 2000 Kilometer südwärts und verlegten unser Büro für sechs Wochen nach Jerez de la Frontera. Zwischen Tapas, Siesta und Strand wurde gearbeitet und an neuen Krimi-Ideen für die kommende Spielzeit getüftelt. Hohen Besuch erhielten wir von Schauspielerin und Regisseurin Angela Hunkeler, die einige Tage im nahen El Puerto de Santa Maria weilte. Christian spricht seit seiner Wiege Spanisch, für mich hiess es dagegen dreimal pro Woche: ab in die Schule! Nach fünf Wochen hielt ich dann stolz mein A1-Diplom in der Hand – olé! Und wer glaubt, wir hätten in Andalusien noch mehr geschwitzt als ihr in der Schweiz, irrt: An der spanischen Atlantikküste war es erstaunlich oft kühler als zu Hause. Für uns beide geht's jetzt aber wieder so richtig los. Der Ticketverkauf ist im vollen Gange, Weihnachtsessen wollen gebucht werden, Peter sitzt schon bald im Regiestuhl bei Pizza, Pasta, Mord und ab Oktober werden wir beiden wieder Wochenende nach Wochenende beim WeekendKrimi Der Absturz zu finden sein.
So unterschiedlich die Sommer unserer Schauspielerinnen und Schauspieler auch waren – irgendwann führte fast jeder Weg ans Wasser, in die Berge oder wenigstens in einen klimatisierten Raum. Es wurde gereist, geritten, gedreht, gesungen und gespielt, aber vor allem wurde neue Energie gesammelt. Und davon brauchen wir jetzt reichlich.
Denn mit der Sommerpause ist Schluss. Die neue krimi.ch-Spielzeit steht vor der Tür, der Grillzangen Killer treibt noch bis Ende September sein Unwesen und ab Oktober wird es italienisch: Pizza, Pasta, Mord serviert frische Leichen zum Krimidinner. Aber auch beim WeekendKrimi und auf unseren Krimi Trails wird wieder ermittelt, verdächtigt und gemordet. Die Temperaturen dürfen jetzt also gerne sinken, denn für genügend Hitze sorgen wir auf der Bühne selbst.